Wer hätte das gedacht ? :-)

Wer hätte das gedacht! Das Portal handwerksblatt.de berichtet über das Ergebnis einer Untersuchung “Zielgruppenanalyse der Kundengruppe 50plus in Freiburg / Breisgau – Fokus Handwerk”.  Mehr als 2.000 Anwohnern der Region wurden befragt und das Ergebnis ist überraschend: Anzeigen und Fahrzeug-Werbung wirken nicht auf jede Zielgruppe: 90 Prozent der Kunden ab 50 Jahren finden ihre Handwerksbetriebe über eine persönliche Empfehlung.

“Gut beraten ist halb empfohlen” lautet daher der Tipp. Demnach ist die beste Werbung für einen Handwerksbetrieb bei der Kundengruppe 50+ die Empfehlung durch seine Kundschaft. Empfehlungen würden laut Studie vor allem durch eine umfassende und individuelle Beratung ausgesprochen: Ältere Kunden legten darauf besonderen Wert. Ebenso wichtig sei ihnen die hohe Qualität der Produkte.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Zwei Drittel der Befragten bevorzugten Handwerksleistungen und -produkte gegenüber Produkten “von der Stange”.

Ältere Kunden haben andere Erwartungen. Allerdings sind die Bedürfnisse und Erwartungen an die Betriebe unterschiedlich. Mit steigendem Alter verstärke sich der Wunsch, dass Produkte und Dienstleistungen stärker auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet werden. Dieser Aussage haben 14 Prozent der 50- bis 60-Jährigen voll und ganz zugestimmt, 44 Prozent der 71- bis 80-Jährigen – und 80 Prozent der Befragten in einem noch höheren Alter.

Na sowas.  Faceboook, Twitter und social media machen also offenbar bei den “Älteren” keinen Sinn – wer hätte das erwartet 🙂 Da scheint ein Jahrtausende altes Prinzip auch heute noch zu gelten. Welch eine Überraschung!

Es bleibt aber dennoch die Herausforderung, sich mit den Erwartungen der “älteren” Kunden individuell auseinanderzusetzen, entsprechende Produkte und Leistungen zu liefern und zu erbringen und das Empfehlungsmarketing auch tatsächlich nachhaltig zu nutzen! (aus karstengaertner.de)

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